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Zooheld Blog

Barfen bei Hunden - Natürlich oder Gefährlich | Zooheld Tipps

Eingetragen am 18.02.2016 21:55 in Füttern

Barfen – natürlich oder gefährlich

Das Barfen wird immer beliebter unter den Hundehaltern. Die Verfütterung von Rohkost und Innereien ist aber nicht von allen Hundebesitzern befürwortet. Aber wie kommt das ?

Viele Hundehalter sagen: Fertigfutter kommt nicht in den Hundenapf. Die Halter vergleichen das Industriefutter dann immer mit dem Fast Food für uns Menschen und argumentieren: Würden Sie Ihrem Kind nur Essen aus dem Fastfood Restaurant geben? Für sie ist Barfen einfach nur eine konsequente gesunde Ernährung für Ihren Hund. Was heißt Barfen eigentlich: „ Bones and raw foods“ Dieser Ernährungsstil kommt aus den USA und ist seit den 90er Jahren auch in Europa sehr verbreitet. Es geht letztendlich darum, das Futter sehr naturnah zu gestalten. In den Hundenapf kommen Rohes Fleisch, Innereien, Fell, Knochen, Gemüse und Obst. Schweinefleisch ist bei fast allen Barfern tabu, da es vom Aujeszky Virus befallen sein kann. Die Anreicherung mit Obst und Gemüse ist eine Möglichkeit, man muss es aber nicht tun.

wie barfe ich richtig

Wichtig beim Barfen ist, dass alle notwendigen Nährstoffe geleifert werden und traditionell wird das Futter selbst zubereitet. Dabei wird das Fleisch sehr oft vom Fleischer in der Nähe gekauft – man kennt die Qualität und kann Vertrauen haben.

Wie zu Beginn gesagt, die Geister scheiden sich über das Barfen. Der eine möchte seinen Hund ernähren, als wenn er sich noch in der Zeit der Wölfe befindet, der andere sagt die Hunde haben im Laufe der Jahre auch Änderungen am Gesamtorganismus durchlebt und sind von der körperlichen Seite nicht mehr auf das Barfen eingestellt. Dazu kommt ein höheres Risiko durch Krankheitserreger im rohen Fleisch, die nicht vollkommen zu unterschätzen sind. Wie dem auch sei, wenn die Voraussetzungen passen und der Hundebesitzer sicher ist, dass sein Hund durch das Barfen gesünder aussieht, das Fell glatter ist und er sich vitaler fühlt, der sollte es auch dauerhaft umsetzen. Es bleibt noch die Frage des Preises für das Barfen. Je nach Fleischqualität, die gekauft wird, kann das Barfen durchaus etwas günstiger sein, als die Fütterung mit fertigen, hochwertigen Produkten. Wird jedoch Zeit und Aufwand dazugerechnet, sollte sich sehr schnell herausstellen, dass beide Futtergaben preislich vergleichbar sind.