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Zooheld Blog

Hunde mit Übergewicht | Zooheld Tipps zur richtigen Ernährung

Eingetragen am 06.09.2016 19:59 in Füttern

Hundediät richtig durchführen-

Geduld ist gefordert

Hundehalter merken sehr schnell, ob es ihrem Vierbeiner gut geht oder ob er sich unwohl fühlt. Das Unwohlsein kann verschiedene Ursachen haben, es kann sein dass der Hund in einer neuen Umgebung ist, oder aber auch ein neuer tierischer Mitbewohner kann dieses Gefühl auslösen. Aber auch eine sehr menschliche Situation kann zum Unwohlsein führen: Körper Übergewicht. Die Rippen sind dann von einer Fettschicht überzogen und fast nicht mehr mit den Händen zu ertasten. Der Hund hat dann keine Taille mehr und der Bauch hängt. Sogar Fettpolster können sich an der ein oder anderen Stelle bilden. Oftmals liegt es am Hundefutter, denn nur wenn Sie für die richtigen Bedürfnisse das richtige Futter einsetzen, werden sie Ihren Hund langfristig gesund ernähren können.

Übergewichtige Hunde neigen zu Krankheiten

Hunde mit Übergewicht erkranken sehr leicht an Diabetes und neigen zu Herz-Kreislauferkrankungen und daraus resultierend einem schwächeren und anfälligerem Immunsystem. Wichtig, wenn sie mit einer Diät beginnen: Planen Sie Ihre Tage so, dass sie genügend Zeit für aktive Bewegung und Freizeitsport mit Ihrem Hund haben. Füttern Sie auch ganz gezielt ein Futter mit weniger Kalorien. Die Gewichtsreduzierung darf nicht zu schnell von statten gehen, da es unweigerlich weiteren Stress für den Körper des Hundes bedeuten würde. Sehr schnell spielt dann der Stoffwechsel verrückt und der Hund reagiert sehr nervös.

Geben Sie sich und dem Hund entsprechend Zeit und bedenken Sie auch bei der Futterumstellung auf ein kalorienarmes Futter, dass es Zeit benötigt. Hier empfiehlt es sich, die tägliche Menge an der neuen Futtersorte leicht zu erhöhen. Zum Beispiel am Tag 1 etwa 10% vom neuen Futter untermischen, am Tag 2 dann 20% und so weiter..

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Barfen bei Hunden - Natürlich oder Gefährlich | Zooheld Tipps

Eingetragen am 18.02.2016 21:55 in Füttern

Barfen – natürlich oder gefährlich

Das Barfen wird immer beliebter unter den Hundehaltern. Die Verfütterung von Rohkost und Innereien ist aber nicht von allen Hundebesitzern befürwortet. Aber wie kommt das ?

Viele Hundehalter sagen: Fertigfutter kommt nicht in den Hundenapf. Die Halter vergleichen das Industriefutter dann immer mit dem Fast Food für uns Menschen und argumentieren: Würden Sie Ihrem Kind nur Essen aus dem Fastfood Restaurant geben? Für sie ist Barfen einfach nur eine konsequente gesunde Ernährung für Ihren Hund. Was heißt Barfen eigentlich: „ Bones and raw foods“ Dieser Ernährungsstil kommt aus den USA und ist seit den 90er Jahren auch in Europa sehr verbreitet. Es geht letztendlich darum, das Futter sehr naturnah zu gestalten. In den Hundenapf kommen Rohes Fleisch, Innereien, Fell, Knochen, Gemüse und Obst. Schweinefleisch ist bei fast allen Barfern tabu, da es vom Aujeszky Virus befallen sein kann. Die Anreicherung mit Obst und Gemüse ist eine Möglichkeit, man muss es aber nicht tun.

wie barfe ich richtig

Wichtig beim Barfen ist, dass alle notwendigen Nährstoffe geleifert werden und traditionell wird das Futter selbst zubereitet. Dabei wird das Fleisch sehr oft vom Fleischer in der Nähe gekauft – man kennt die Qualität und kann Vertrauen haben.

Wie zu Beginn gesagt, die Geister scheiden sich über das Barfen. Der eine möchte seinen Hund ernähren, als wenn er sich noch in der Zeit der Wölfe befindet, der andere sagt die Hunde haben im Laufe der Jahre auch Änderungen am Gesamtorganismus durchlebt und sind von der körperlichen Seite nicht mehr auf das Barfen eingestellt. Dazu kommt ein höheres Risiko durch Krankheitserreger im rohen Fleisch, die nicht vollkommen zu unterschätzen sind. Wie dem auch sei, wenn die Voraussetzungen passen und der Hundebesitzer sicher ist, dass sein Hund durch das Barfen gesünder aussieht, das Fell glatter ist und er sich vitaler fühlt, der sollte es auch dauerhaft umsetzen. Es bleibt noch die Frage des Preises für das Barfen. Je nach Fleischqualität, die gekauft wird, kann das Barfen durchaus etwas günstiger sein, als die Fütterung mit fertigen, hochwertigen Produkten. Wird jedoch Zeit und Aufwand dazugerechnet, sollte sich sehr schnell herausstellen, dass beide Futtergaben preislich vergleichbar sind.

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Katzenfutter - trocken oder nass?

Eingetragen am 11.02.2015 20:00 in Füttern

Die Diskussion, ob Trocken- oder Nassfutter die richtige Wahl bei der artgerechten Fütterung von Samtpfoten ist, ist wohl so alt wie die Tierfutterindustrie selbst. Schließlich hält sich das Angebot an Feucht- und Trockenfutter bis heute die Waage, und als Katzenbesitzer muss man selbst die Entscheidung treffen, welche Variante die geeignete ist.

 

Soviel vorweg: Es gibt kein 'richtig' oder 'falsch', die Wahl des Futters hängt von den Ansprüchen des Besitzers selbst, aber auch von seiner Katze ab.

 

Nassfutter für Katzen - Der Feuchtegehalt macht den Unterschied

 

Während Trockenfutter in der Regel einen Wassergehalt von drei bis zwölf Prozent aufweist, liegt der Feuchteanteil bei Nassfutter mit 60 bis 85% ungleich höher. Da viele Katzen wahre Trinkmuffel sind und häufig Probleme mit Nierensteinen und Harnwegserkrankungen entwickeln, ist Nassfutter in dieser Hinsicht vorteilhaft. Allerdings ist der Energiegehalt von Nassfutter auch geringer, die Katze benötigt deshalb mehr Futter. Außerdem zieht der höhere Wassergehalt eine schnellere Verderblichkeit des Futters nach sich.

 

Für übergewichtige Samtpfoten eignet sich Nassfutter generell besser, um ihr Gewicht zu regulieren. Durch die geringere Energiedichte kann die Katze vom Nassfutter mehr fressen und wird trotz Diät-Ration satt.

 

Trockenfutter für Katzen - Auch eine Kostenfrage

 

Trockenfutter hat eine weitaus höhere Energiedichte, das heißt, die Katze benötigt weniger Menge als bei der Nassfütterung. Ein weiterer Vorteil ist die Sauberkeit und Hygiene. Viele Katzen neigen dazu, ihr Futter quer durch die Wohnung zu tragen oder generell neben dem Futternapf zu fressen. Reste vom Trockenfutter lassen sich schnell mit dem Staubsauger beseitigen.

 

Auch die Zahnpflege ist bei der Fütterung mit Trockenfutter generell eher gegeben als bei Nassfutter. Durch die festen Bestandteile im Futter werden die Zähne beim Kauen schonend gereinigt. Inzwischen bieten einige Hersteller sogar eine speziell für die Zahnpflege entwickelte Krokettenform an. Bei der ausschließlich trockenen Fütterung sollten Katzenbesitzer stets darauf achten, dass genügend frisches Wasser zur Verfügung steht. Spezielle Katzenbrunnen, die plätschern und sprudeln, sind auch für kleine Trinkmuffel interessant.

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Gesunde Ernährung ist auch bei Hunden die wichtigste Voraussetzung für ein langes und gesundes Leben. Tierfutter-Märkte, Online-Shops und sogar Discounter bieten heute eine Vielzahl an Feucht- und Trockenfutter, so dass die Wahl des passenden Futters häufig nicht leicht fällt. Über die Deklaration der Inhaltsstoffe erhalten Sie einen ersten Eindruck, welche Zutaten tatsächlich für das Futter verwendet werden. Doch entscheidend ist die Futteranalyse, die meist unter der Bezeichnung 'analytische Bestandteile' zu finden ist.

 

Diese Angabe ist inzwischen nach der Weender Futteranalyse ein Muss auf jeder Verpackung. Allerdings wissen die wenigsten etwas mit den Bezeichnungen Rohprotein, Rohasche & Co. anzufangen.

 

Rohprotein - Die wichtigste Angabe beim Hundefutter

 

Dass ein hoher Fleischgehalt im Futter in der Regel für Qualität spricht, sollte bekannt sein. Doch wie hoch der Anteil genau ist, lässt sich nur über die prozentuale Angabe des Rohproteins erkennen. Denn Fleisch setzt sich aus eiweißhaltigen Verbindungen, den sogenannten Proteinen zusammen. Und diese Proteine sind bei der Hundernährung besonders wichtig, weil daraus die Energie gewonnen und umgewandelt wird.

 

Zur Angabe des Rohproteins zählen auch freie Aminosäuren, die für das Immunsystem des Hundes eine wichtige Rolle spielen, sowie Peptide und Alkaloide. Zwar sagt die Angabe des Rohproteins noch nichts über die Qualität der verwendeten Zutaten und ihre Verdaulichkeit aus, allerdings spricht ein hoher Proteinanteil für ein hochwertiges Hundefutter.

 

Angaben über Rohfett, Rohasche und Rohfaser beachten

 

Neben der Angabe über den Gehalt des Rohproteins finden sich in den Bezeichnungen zu analytischen Angaben normalerweise vier weitere Begriffe. Die Feuchte gibt den Feuchtigkeitsgehalt des Futters an, was bei Trockenfutter natürlich geringer ist, als bei Nassfutter, wo die Norm zwischen 70 und 85% liegt. Die Rohfaser bezeichnet den Gehalt an nicht verdaulichen Bestandteilen im Hundefutter. Ein Anteil an Rohfaser ist wichtig für die Funktion der Darmtätigkeit des Vierbeiners.

 

Rohfett gibt den tatsächlichen Fettgehalt im Hundefutter an. Der Fettgehalt ist nichts Schlechtes, im Gegenteil: Der Hund benötigt für die Aktivität seines Stoffwechsels essentielle Fettsäuren, die sein Körper nicht selbst herstellen kann. Mit dem Fettgehalt steigt allerdings auch beim Hundefutter der Anteil der verwertbaren Energie. Bei übergewichtigen Hunden sollte man darauf achten, dass diese Angabe den Idealwert für die jeweilige Rasse nicht übersteigt. Befragen Sie im Zweifel Ihren Tierarzt.

 

Die Bezeichnung der Rohasche gibt Aufschluss über den anorganischen Anteil an Inhaltsstoffen, der nach Erhitzen der organischen Bestandteile bei 550° übrig bleibt. Obwohl die Definition der Rohasche zunächst also auf minderwertige Bestanteile schließen lassen könnte, verstecken sich hinter dem Begriff wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente, die essentiell notwendig für die Gesundheit des Hundes sind.

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Gesunde Tiernahrung - Worauf Sie achten sollten

Eingetragen am 11.02.2015 19:46 in Füttern

 

Mit dem Einzug eines Haustiers in die heimischen vier Wände beginnt für die ganze Familie ein neues Leben. Spielzeug wird gekauft, ein schönes Körbchen als Schlafplatz ausgesucht und meist schon vor dem Eintreffen des vierbeinigen Mitbewohners Futter und allerlei Leckereien bereitgelegt. Jedes Herrchen und Frauchen wird stets darauf bedacht sein, dem Neuankömmling nur das Beste vom Besten anzubieten.

 

Inhaltstoffe & Co - Was wirklich drin ist

 

Doch gesundes und vor allem artgerechtes Füttern ist gar nicht so einfach. Denn obwohl der Handel an Tierfutter heute gigantisch ist und wir Zweibeiner uns bei dem riesigen Angebot kaum entscheiden können, gibt es bei Tiernahrung gravierende Unterschiede. Die Deklarationen auf den Verpackungen machen die Wahl zunächst nicht einfacher, helfen jedoch, sich in der großen Auswahl zurechtzufinden.

 

Generell sind die Angaben der Inhaltsstoffe von Tierfutter genauso aufgebaut, wie bei Nahrungsmitteln für uns Menschen. Auch im Tierfutter müssen alle verwendeten Zutaten nach ihrer Menge absteigend angegeben werden. Heißt: Die erste Position gibt die Zutat mit dem mengenmäßig höchsten Anteil an. Bei einem guten Alleinfutter für Hunde und Katzen sollte diese erste Position dementsprechend immer ein tierisches Produkt aufzeigen, im Idealfall also Lammfleisch, Rindfleisch, Hühnchenfleisch und ähnliches.

 

Artgerecht Füttern? Der Vorfahre gibt die Richtung an!

 

Für eine artgerechte Fütterung sollten Sie sich stets vor Augen führen, welche Vorfahren Ihr Liebling eigentlich hat und wie sich diese ernähren. Hunde haben sich zwar im Laufe der Generationen uns Menschen und auch unserem Essverhalten angepasst, ihr Stoffwechsel und gesamter Organismus funktionieren jedoch noch immer wie vor Tausenden von Jahren beim Wolf.

 

Bei Katzen ist die Funktion des Stoffwechsels noch gravierender. Während Hunde auch in freier Wildbahn Pflanzen, Wurzeln, Obst und Gemüse zu sich nehmen würden, ist die Katze ein reiner Fleischfresser. Trotzdem findet man immer noch hohe Anteile an Hülsenfrüchten und anderen Zusatzstoffen in Katzenfutter, was nicht nur nicht artgerecht ist, sondern sogar krank machen kann. Achten Sie auf den Fleischanteil bei der Wahl des Futters und kaufen Sie Tierfutter mit Zucker, Geschmacksverstärkern und chemischen Zusätzen nur in Ausnahmefällen - Ihr Vierbeiner wird es Ihnen danken.

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Futter vereint

Eingetragen am 25.11.2014 20:33 in Füttern

Neuste Forschung aus Frankreich zeigen: Wenn ein Hund etwas zu essen möchte, beginnt er eine eindringliche Kommunikation mit Herrchen oder Frauchen. Aber besitzen Hunde auch so viel Empathie wie Menschen und Schimpansen?

 

Die alteingesessene Verpackung für Hundefutter ähnelte bisher der Großfamilienpackung im Supermarkt. Doch auch die Futterverpackungsindustrie orientiert sich zunehmend an den neusten Erkenntnisse der Marktforschung. Der neuste Trend der Marktforschung besagt, dass Menschen durchaus gerne füttern! Hundefutter-Hersteller reagieren und packen ihr Hundefutter nun bevorzugt in Kleinrationen ab. Die Tagesration an Futter wird so über den ganzen Tag verteilt und der Hundehalter kommt häufiger in den Genuss, in zugleich erwartungsvolle und fragende Kulleraugen zu blicken, bettelnde Liebesbekundung zu erhaschen, nachzugeben und schulterzuckend mit einem Seufzer, die nächste kleine Ration an den Liebling zu verteilen. Der Halter ist glücklich, der Hund auch.

Warum kommuniziert ein Hund so wie er es nun einmal tut? Ganz klar, der Hund will Futter. Gerne greift er hierfür auf Strategien zurück die der Manipulation ähneln, wie schon die Forscherin Florence Gaunet von der französischen Aix-Marseille Université und Kollegen im Fachmagazin „Plos One“ zeigten(http://www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0108003).

Florence Gaunet und Ihre Kollegen setzten in Ihrer Studie 29 Hunde und ihre Halter vor die folgende Situation: Ein auf dem Wandregal liegender Leckerbissen, der nur vom Hundehalter zu erreichen war. Um die daraus vermutlich resultierende Kommunikation zwischen Hund und Hundehalter zu analysieren, verfolgten Gaunet und Ihre Kollegen das Verhalten beider Parteien und stellten fest, dass die Blicke der Hunde bewusst zwischen Herrchen/Frauchen und dem Leckerbissen pendelten und die Hunde eine deutliche Bewegung, nah hin zum Wandregal, vollzogen. Wendete sich der Halter ab, ließ den Leckerbissen verschwinden oder tauschte diesen gegen eine weniger appetitlichen Happen aus, konnte ein deutlich verringertes Kommunikationsverhalten notiert werden. Das Fazit der forschenden Wissenschaftler, dass Hunde mit Menschen gezielt über Futter kommunizieren, lässt jedoch keine weiterführenden Schlüsse zum Hundewesen zu.

Ob sich Hunde, wie Menschen und Schimpansen, in ein anderes Lebewesen hineinversetzen können und demzufolge eine Vorstellung der Psyche eines anderen Lebewesens haben oder der Einsatz des Blickaustausches ein abgeschautes, erlerntes Verhalten zur Zielerreichung ist, kann durch die Studie nicht gezeigt werden. Dass Futter einen Hund zur Kommunikation antreibt jedoch schon. Vielleicht zeigt uns diese Studie aber auch etwas ganz anderes: Wie toll wir machtvollen Hundehalter es selbst finden, unsere Hunde nach einem kleinen Bettelschauspiel, mit klein dosierten Rationen zu belohnen.

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