Sie haben JavaScript deaktiviert
Bitte aktivieren Sie JavaScript in den Optionen Ihres Browsers und klicken Sie hier.
Achtung
Sie nutzen einen veralteten Browser, der von dieser Website möglicherweise nicht unterstütz wird. Wir empfehlen die Nutzung eines modernen Browsers.
Zooheld Blog

Hundepflege in der kalten Jahreszeit

Eingetragen am 11.02.2015 19:52 in Tierpflege

Mit einem Hund muss man bei jedem Wetter vor die Tür - das wissen Hundebesitzer nur zu gut. Wenn es draußen eisig kalt ist, der Wind weht und die weißen Flocken vom Himmel fallen, achten wir Menschen besonders auf warme Kleidung und eine Kopfbedeckung. Doch wie sieht es eigentlich mit dem Kälteempfinden beim Hund aus?

 

Mäntelchen und Mützen für Hunde?

 

In den Wintermonaten sieht man immer wieder Hundebesitzer, die ihre meist kleinrassigen Hunde in hübsche Mäntelchen stecken. Schließlich soll der Hund ebenso wie Herrchen oder Frauchen gut vor Kälte geschützt sein. Abgesehen davon, dass die Kleidung für Hunde nicht besonders artgerecht ist, sind die meisten Hunderassen durch ein dichtes Winterfell vor Kälte geschützt. Gerade die kurzhaarige Unterwolle wird im Winter besonders dicht und hält den Hund warm. Durch regelmäßiges Bürsten und Kämmen entfernen Sie lose Härchen und sorgen dafür, dass das Winterfell nicht verfilzt.

 

In Ausnahmefällen bei kranken, schwachen oder älteren Hunden ist auch Kleidung sinnvoll. In der Regel wird die Haut der Hunde jedoch auch durch die Bewegung beim Spazierengehen gut durchblutet und der Vierbeiner friert nicht. Achten Sie also darauf, keine langen Pausen bei kaltem Wetter einzulegen und binden Sie Ihren Hund im Winter nicht lange vor dem Einkaufsladen an.

 

Streusalz ist Gift für die Pfoten

 

Lange Spaziergänge durch Wald und Wiesen machen Hunden auch im Winter Spaß und stärken das Immunsystem. Kritisch sind allerdings asphaltierte Wege, die regelmäßig und meist übertrieben mit Streusalz bearbeitet worden. Der Hund läuft auf seinen vier Pfoten auf Ballen, die ähnlich wie eine dicke Hornhaut beim Menschen sind. Das Streusalz entzieht den Ballen Flüssigkeit, wodurch sie spröde und rissig werden können. Schmutz und Bakterien können so leicht in die Hundepfote eindringen und schmerzhafte Entzündungen verursachen.

 

Da es verständlicherweise so gut wie unmöglich ist, sich vor gestreuten Straßen fern zu halten, sollten Sie die Pfötchen Ihres Hundes nach jedem Spaziergang mit warmem Wasser abspülen. Spezielle Pfotencremes sowie Melkfett und Vaseline machen die Haut an den Pfoten geschmeidig und schützen vor dem Austrocknen.